Anzeichen der Geburt: So merkt Ihr, dass es endlich losgeht

Seid Ihr in der 39. oder 40. Schwangerschaftswoche angekommen, denkt Ihr Euch bestimmt „So langsam könnte es jetzt losgehen!“  Die Vorfreude auf das Baby und die Zeit mit ihm ist einfach sehr groß und nach so einer langen Zeit der Schwangerschaft möchtet Ihr Euer Kind jetzt einfach in den Armen halten. Diese Gedanken sind absolut verständlich. Gleichzeitig mischen sich zu den freudigen Gedanken aber bestimmt auch ein paar sorgenvolle Gedanken. Merke ich, wenn es echte Wehen sind? Gibt es noch andere Anzeichen für die Geburt? Wann sollte ich ins Krankenhaus fahren?

Auch ich hatte diese Gedanken in meiner ersten Schwangerschaft und auch jetzt beim zweiten Mal frage ich mich, wann und wie die Geburt losgehen wird. Es gibt jedoch einige Geburtsanzeichen, die unmittelbar klar machen, dass sich Euer Baby nun auf den Weg machen möchte.

Wie fühlen sich Wehen an?

  • Übungswehen oder Senkwehen: Ab der 36. Schwangerschaftswoche kann es immer wieder mal vorkommen, dass Euer Bauch hart wird. Keine Sorge! In den meisten Fällen sind das Übungs- bzw. Senkwehen. Die Gebärmutter und Euer Körper bereiten sich auf die Geburt vor. Übungs- und Senkwehen können mehrmals am Tag auftreten und sind kein Grund zur Sorge. Ich habe das auch immer wieder mal über den Tag verteilt. Besonders, wenn ich mich sehr angestrengt habe. Oft verschwinden sie nach kurzer Zeit und der Bauch wird wieder weich. Besonders bei Bewegung oder Haltungsänderung gehen Übungs- und Senkwehen in der Regel schnell wieder vorbei.  Meine Hebamme hat mir mal den Tipp mit der warmen Badewanne gegeben. Übungswehen verschwinden im warmen Wasser wieder. Geburtswehen nicht. Im Gegenteil. Sie werden eher noch stärker.
  • Geburtswehen: Geburtswehen erkennt Ihr daran, dass die Kontraktionen der Gebärmutter länger anhalten und sich die Abstände zwischen den Kontraktionen verkürzen. Allerdings müsst Ihr bedenken, dass auch Geburtswehen zu Beginn noch eher kurz und schmerzfrei sein können. Bei jeder Schwangeren zeigen sich die Geburtswehen auf unterschiedliche Art und Weise. Bei einigen steigert sich die Intensität langsam und bei anderen ist die Intensität der Wehen direkt am Anfang sehr stark. Bei mir waren die Geburtswehen am Anfang sehr gering und kaum spürbar und haben sich erst zum Ende hin intensiviert. Geburtswehen könnt Ihr auch daran erkennen, dass sich die Schmerzen nicht nur im Unterleib befinden, sondern auch in den Rücken und/oder die Beine ausstrahlen.

Anzeichen der Geburt: Blasensprung

Das Platzen der Fruchtblase ist wohl das meist erwünschte und erhoffte Anzeichen für die Geburt. Jetzt gibt es wirklich keinen Zweifel mehr: Eure Baby macht sich auf den Weg. Wenn Ihr wisst, dass euer Muttermund noch geschlossen ist, müsst Ihr nicht in Panik geraten. Macht Euch bewusst, dass die Geburt jetzt losgeht und Ihr bald Euer wunderschönes Baby in den Armen halten werdet. Wurde Euch bei der letzten Untersuchung allerdings mitgeteilt, dass der innere Muttermund schon etwas geöffnet ist, dann ist Vorsicht geboten. Ihr dürft dann nach dem Blasensprung nur noch liegend transportiert werden und solltet auf jeden Fall einen Krankenwagen rufen. Ansonsten könnt Ihr nach dem Blasensprung auch mit eurem Partner ins Krankenhaus fahren.

Wusstet Ihr, dass die Fruchtblase an ganz unterschiedlichen Stellen reißen kann? Das habe ich von meiner Hebamme erfahren. In der ersten Schwangerschaft hatte ich den so genannten unteren Blasensprung. Bei einem unteren Blasensprung tritt das Fruchtwasser meist schwallartig heraus. Im Vergleich dazu tritt bei einem oberen Blasensprung meist nur sehr wenig Fruchtwasser aus.

Geburtsanzeichen mit einem Augenzwinkern gesehen

Neben den „sicheren Anzeichen einer Geburt“ gibt es, wie ich finde, auch einige eher amüsante und „Augenzwinker“ – Anzeichen, die euch zeigen, dass es bis zur Geburt Eures Kindes nun nicht mehr lange dauern kann.

  • Ihr habt das Gefühl, dass Ihr noch 29563 Dinge erledigen müsst.
  • Ihr werdet immer runder und unbeweglicher. Aufstehen, die Position wechseln oder Schuhe anziehen fordert von Euch Höchstleistung.
  • Ihr könnt Eure Füße nicht mehr sehen.
  • Eure Hebamme beginnt mit der geburtsvorbereitenden Akkupunktur (das geschieht in der Regel ungefähr vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin).
  • Ihr seht Eure Frauenärztin und/oder Hebamme im 1-2  Wochen Abstand.
  • Ihr hattet Euren Termin für die Geburtsplanung im Krankenhaus (dieser erfolgt in der Regel vier bis sechs Wochen vor der Geburt).

Die Anzeichen für die Geburt sind bei jeder Schwangeren anderes. Im Zweifelsfall solltet Ihr lieber einmal mehr als zu wenig ins Krankenhaus fahren. Besonders beim ersten Kind sind sich viele Frauen oft nicht sicher und die Entscheidung zwischen Übungs- und Geburtswehen fällt einigen schwer. Aber keine Sorge: Wenn es wirklich so weit ist und sich Euer Baby auf den Weg macht, dann werdet Ihr es mit Sicherheit merken.

Neueste Kommentare
  1. Eine Hebamme
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    • Gastautor
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