„April, April!“ Die kuriosesten Streiche im Überblick

April ScherzAls Kind habe ich es geliebt, am 1. April meinen Mitmenschen die kuriosesten Dinge zu erzählen und dann mit freudestrahlendem Blick „Aprillaprill!“ zu kreischen. Sogar mit 19 (ich war mit meinem damals ersten Freund, seinem Cousin und der Großfamilie im Familienurlaub) erzählte ich noch meinem Freund, dass sein Cousin mir in einer schwachen Stunde gestanden habe, in meinen Freund, also ihn, seinen eigenen Cousin, unsterblich verliebt zu sein. Dem Cousin erzähle ich das Gleiche, nur andersherum. Beiden sagte ich, dass dies im Vertrauen geschehen sei und sie sich nichts anmerken lassen sollen. Offenbar klang alles sehr glaubhaft: Der Tag war mir ein einziges Fest. Die beiden schlichen umeinander und trauten sich kaum ein Wort zu sagen, bemühten sich aber gleichzeitig, völlig lässig und normal zu wirken, stets in der Annahme, das heimliche Objekt der Zuneigung des anderen zu sein. Köstlich! Am Abend rief ich Freund und Cousin zu einem klärenden Gespräch zusammen, das angeblich der jeweils andere gewünscht habe. Wie auf glühenden Kohlen saßen sie sich bis in die Haarspitzen verklemmt gegenüber, bis ich kreischte: “APPRILLAPRILL!“ Ihr könnt Euch denken, wie ich gejagt wurde! Meine Strafe war eine Abreibung mit österreichischem Schnee. Aber das war es mir wert!

Von einem Scherz geht die Welt nicht unter … oder doch?

Das war schon zu heftig für einen Aprilscherz, findet Ihr? Im Vergleich zu einer Pressemeldung, die das Benjamin-Franklin-Institut, ein Wissenschaftszentrum und Technikmuseum in Philadelphia, am 1. April 1940 herausgab, war mein Scherz harmlos: Das Institut meldete, dass laut neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft die Welt untergehe – aber nicht irgendwann, sondern am folgenden Tag, am 2. April! Die Zeitungen veröffentlichten diese Meldung natürlich, noch dazu mit dem Zusatz „Dies ist kein Aprilscherz“. Massenpanik brach aus, die Behörden wurden mit Anrufen bombardiert. Der Aufruhr legte sich erst, als das Institut offiziell Entwarnung gab. Der Pressesprecher, der sich diesen Scherz ausgedacht hatte, um für einen Vortrag am 1. April mit dem Titel „Wie wird die Welt enden?“ zu werben, wurde umgehend gekündigt.

Fastfood schadet nicht … sollte man meinen

Aprilscherz Burger JungeEine große Fastfoodkette warb 1998 damit, nun exklusiv Burger für Linkshänder anzubieten. Alles sei wie gehabt, nur sei der Burger seitenverkehrt belegt und der Belag um 180 Grad gedreht, um den Linkshändern das Essen zu erleichtern. Was glaubt Ihr? Die Leute rannten denen die Bude ein. Noch Tage später, nachdem das Unternehmen den Scherz längst aufgeklärt hatte, wurden an der Theke die Linkshänderburger verlangt oder explizit nach Rechtshänderburgern gefragt … Ein Scherz, der schon eher nach meinem Geschmack wäre, denn immerhin wurde nicht behauptet, die Welt gehe unter, wenn nur genügend Linkshänder gleichzeitig Rechtshänderburger essen.

Womit schickt Ihr Eure Mitmenschen in den April? Was sind Eure besten Aprilstreiche? Oder findet Ihr Aprilscherze total doof? Schreibt uns Eure Erfahrungen in die Kommentare!

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Iris

Mit Kinder- und Familienthemen kennt Iris sich dank ihrer bezaubernden Tochter bestens aus. Die heute Fünfjährige hat ihr Leben komplett umgekrempelt. Neben ihrer Tochter liebt Iris vor allem Wörter - und die Möglichkeit, beim Bloggen ihr Wissen zu teilen und wichtige Themen bekannter zu machen.

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