Gemeinsames Kinderzimmer: Zusammen ist man weniger allein

Als sich unser zweites Mädchen ankündigte, wohnten wir noch in einer Dreiraumwohnung. Nach der Geburt schlief das kleine Töchterchen in den Nächten erst einmal bei uns. Am Tage hingegen konnte sie besonders gut im Zimmer der Schwester schlafen. So ein bisschen Gesang und Geplapper der Großen müssen irgendwie beruhigend gewirkt haben. Als wir nach einem Jahr aber unser Haus beziehen wollten, haben wir lange über die Kinderzimmeraufteilung nachgedacht. Die Räume gaben alle möglichen Varianten her: ein gemeinsames großes Zimmer, zwei getrennte oder ein Kinderschlaf- und Spielzimmer. Wir entschieden uns für die letzte Variante.Kinderzimmer-Geschwister-Aufteilung

Die Mädchen spielen sehr gern und viel miteinander. Die Kleine ist natürlich gerade an den Dingen der Großen interessiert. Und die kann sich auch noch für vermeintliches Baby-Spielzeug begeistern und der Schwester zuliebe Mutter-Vater-Kind oder auch das hundertste Mal Kinderärztin Dr. Pille spielen. Kinderzimmer-geschwister

Zudem haben wir festgestellt, dass beide Mädchen in einem gemeinsamen Zimmer viel besser in den Schlaf finden. Die Kleine fürchtet sich auch im Dunkeln nicht, wenn die Große da ist. Und beide kuscheln morgens ausgiebig, bevor sie zu uns rübergetappst kommen.Kinderzimmer-spielzimmerDas Doppelstockbett hat sich auch sehr bewährt, weil wir sehr oft Übernachtungsgäste haben. Da kann ohne großes Geräume eine Freundin oder ein Kumpel schlafen. Die Kleine findet das auch immer spannend. Gekiechert wird dann nicht selten bis in den späten Abend.Kinderzimmer

Natürlich gibt es auch Situationen, in denen sich die beiden streiten, zum Beispiel wenn die kleine Käthe an die LEGO-Stadt der Großen geht und gozilla-artig alles zerstört. Sie selbst hütet andersrum ihre eigenen Spiele vor ihrer Schwester Heidi. Um Frieden zu stiften, gibt es bei uns die Vereinbarung, dass der Schreibtisch der einen automatisch Sperrgebiet für die andere ist. Bisher klappt das sehr gut.Kinderzimmer-Aufteilung

Wir konnten mit dieser Lösung auch Streit vermeiden, bei dem ein Kind das andere mit Worten wie „Raus hier, das ist mein Zimmer“ verjagen möchte. Beide Mädchen müssen aufeinander Rücksicht nehmen und sich im Zwist auch relativ schnell vertragen, weil sie räumlich sehr nah beeinander sind. Uns ist aber auch klar, dass mit der Pubertät der Wunsch nach einem eigenen Zimmer größer werden wird. Da Spiel- und Schlafzimmer aber vorhanden sind, werden wir in diesem Fall einfach zwei getrennte Kinderzimmer gestalten. So lange beide aber die Nähe genießen, bleiben wir bei unserer Aufteilung. Denn: zusammen ist man weniger allein…

Wichtige Anmerkung: Für die Fotoaufnahmen wurde die Schlachtfelder „Kinderzimmer“ aufgeräumt und in Szene gesetzt. Diesen Zustand gibt es sonst nicht. Er wurde hier jedoch notwendig, um die Kinder zwischen den Spielsachen zu erkennen.

Dieser Blogbeitrag ist entstanden durch die hübsche Idee von mamalogik, eine Blogparade zu diesem Thema zu veranstalten. Falls Ihr auch von Euren Zimmeraufteilungs-Abenteuern berichten möchtet, schreibt es gerne in den Kommentarbereich.

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Anja

Anja ist Mutter von zwei reizenden Mädchen (4 und 8 Jahre). Besonders durch ihre Töchter kann sie die Welt wieder mit Kinderaugen sehen. Die große Phantasie, die Lust am Spiel und Bewegung jeder Art beeindrucken sie an Kindern besonders. So macht es ihr viel Freude, über Themen rund um das Familienleben zu schreiben.
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  1. Johanna
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