Babypflege: Worauf ihr achten könnt

Wenn man zum ersten Mal Mama wird, will man alles richtig machen. Selbst die banalsten Dinge werden da zur Wissenschaft: Wie oft ich damals die Worte „Baby“ und „Husten“, „Schnupfen“ oder „roter Po“ gegoogelt habe! Aber lieber zweimal gegoogelt, als einmal etwas falsch gemacht.

Die Unsicherheit fängt schon beim Waschen an. Babyhaut ist doch so empfindlich – kann da wirklich ein Waschlappen ran? Heute erfahrt Ihr, worauf Ihr bei der Babypflege achten könnt.

Wasser, Waschlappen. Mehr braucht es nicht zum Babyglück. Weil wir die zarte Haut unserer Prinzessin nicht mit Chemie reizen wollten, haben wir nur eine Waschlotion verwendet, wenn der Windelinhalt sich mal großflächig am Po verteilt hatte – und nicht mal da wäre es wirklich nötig gewesen. Babys sind nicht schmutzig.

Einmal die Woche genügt völlig, denn Baden trocknet die Haut aus. Die meisten von uns empfinden ein Bad bei einer Temperatur von 36 Grad als am angenehmsten, weil es ungefähr der Körpertemperatur entspricht. Das ist bei Babys nicht anders. Die Temperatur des Wassers solltet Ihr mit einem Thermometer messen, denn die eigene Wahrnehmung kann täuschen. Badezusätze sind nicht nötig. Bei Babys mit trockener Haut kann man ein paar Tropfen Mandelöl dazugeben. Nun könnt Ihr Euer Kind mit einem weichen Waschlappen sanft waschen. Auch ein Shampoo brauch Ihr nicht. Erst, wenn die Kinder richtig volles, dichtes Haar haben, kann man über ein mildes Kindershampoo nachdenken. Bei Babys reicht auf jeden Fall das Badewasser, um die Haare zu reinigen. Nach dem Baden sollte die Luft schön warm sein, damit das Kind nicht friert.

Bei ganz kleinen Babys sind die Fingernägel so weich, dass man sie mit seinen eigenen Fingernägeln sanft abknipsen kann. Später empfiehlt sich dann eine Babynagelschere mit abgerundeten Spitzen.

Auch hier kommt wieder der Waschlappen zum Einsatz. Mit etwas Wasser könnt Ihr Eurem Baby prima die Ohrmuschel reinigen. Baby-Wattestäbchen mit dickem Knubbel, die es in der Drogerie zu kaufen gibt, braucht man wirklich nicht, wie uns unsere Kinderärztin uns bestätigt hat. Und in den Gehörgang sollte man schon gar nichts einführen. Falls mal etwas hartnäckiger Schlafsand in den Augen klebt, kann man ein Wattepad mit abgekochtem Wasser tränken und die Augen vorsichtig zur Mitte hin auswischen.

Eine kleine Massage mit einem pflegenden Pflanzenöl gefällt jedem Kind. Dazu verreibt ihr ein paar Tropfen Öl zwischen den warmen Handflächen und tragt es dann mit sanftem Druck auf Babys Haut auf. Dazu könnt ihr Euch Körperteil für Körperteil vorantasten. Babys lieben die ausgiebige zärtliche Berührungen von Mama oder Papa, manche schlafen sogar dabei ein. Bedenkt nur, dass die Massage von Babys wenig mit der Massage bei Erwachsenen zu tun hat. Hier wird nur gaaaanz sanft gedrückt, eher etwas fester gestreichelt. Zu diesem Thema gibt es gute Ratgeber-Bücher mit Anleitungen. Babymassage ist eine wunderbare Gelegenheit, auf sehr innige Weise seine Zuneigung zu zeigen. Sie stärkt die Bindung zwischen Mutter oder Vater und Kind ungemein.

Auch wenn ich anfangs noch etwas verunsichert war, habe ich doch bald verstanden, dass beim Thema Babypflege gilt: Weniger ist mehr. Meistens reichen schon ein weicher Waschlappen und warmes Wasser, um die zarte Babyhaut zu reinigen und zu pflegen.

Baby-Erstausstattung
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Iris

Mit Kinder- und Familienthemen kennt Iris sich dank ihrer bezaubernden Tochter bestens aus. Die heute Fünfjährige hat ihr Leben komplett umgekrempelt. Neben ihrer Tochter liebt Iris vor allem Wörter - und die Möglichkeit, beim Bloggen ihr Wissen zu teilen und wichtige Themen bekannter zu machen.

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