Bonbons, Lollies und Co.: Die richtige Menge für kleine Süßschnäbel

Viele Eltern fühlen sich unsicher, wenn es um die Ernährung ihrer Kinder geht. Insbesondere die Thematik Süßigkeiten führt immer wieder zu hitzigen Diskussionen mit anderen Eltern oder dem “zuckersüßen“ Nachwuchs selbst. Während Gemüse und Salat in der Skala “kindgerechter Leibspeisen“ nicht gerade die ersten Plätze belegen, sind Schoko, Eiscreme und Lakritze hingegen bei vielen Kindern stets willkommen. Obst wird von kleinen Schleckmäulern besonders gern in der Variante “Fruchtgummi“ vernascht, auch wenn es aus ernährungsphysiologischer Sicht allenfalls mit der Lupe auffindbar wäre. Um die Frage zu beantworten, wie viele “Zuckerbomben“ für kleine Süßschnäbel akzeptabel sind, habe ich Euch ein paar Tipps und Tricks rund um das Thema Süßigkeiten aufgestellt.

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Psychologische Aspekte: Süßigkeiten niemals verbieten

Eins gleich zu Beginn: Meiner Meinung nach haben Süßigkeiten ihren festen Platz verdient und sollten keinesfalls komplett vom Speiseplan gestrichen werden. Dabei spielen insbesondere psychologische Faktoren eine Rolle, denn der Verzicht führt häufig zum Gegenteil, sodass Heißhunger auf Süßes gefördert wird.

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Eine Box “voll süßem Glück“ für einen bewussten, selbstbestimmten Genuss

Folgende Vorgehensweise hat sich als besonders sinnvoll erweisen: Ihr könnt zusammen mit Euren Kinder eine kleine Box für Bonbons und Co. basteln und diese jede Woche aufs neue mit einer süßen Füllung bestücken. Bezieht die kulinarischen Vorlieben Eurer Kinder – zum Beispiel auch Chips – dabei mit ein und legt nach Herzenslust auch mal eine Überraschung ins “süße Nest“. So eine Box ist für Kinder ab einem Alter von drei bis vier Jahren geeignet. Vereinbart mit Euren Kindern, dass der Inhalt für eine Woche gedacht ist (bei Kindern unter vier Jahren ist ein kleinerer Intervall empfehlenswert) und sie sich selbstständig aussuchen dürfen, wann sie etwas naschen möchten. Und falls bereits alles am ersten Tag im Mund verschwindet, kann dies ein wichtiger Lerneffekt sein, sich in der nächsten Woche die Leckereien bewusster einzuteilen.

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Die Menge macht`s: Die richtige Dosis Süße

Mein Tipp: Als Orientierung hat sich das Handmaß bewährt, wobei die Größe der Portion entsprechend des Handvolumens mit steigendem Alter wächst. Während in eine kleine Hand vielleicht drei Bonbons oder ein Riegel einer Tafel Schokolade passen, dürfen es bei älteren Kindern – für eine Tagesportion – beispielsweise zwei Riegel sein. Das erscheint sicher nicht viel, ist aber die gängige Empfehlung. Oft kommen über den Tag verteilt ja auch noch weitere zuckerhaltige Lebensmittel wie Saft oder Kekse hinzu, die aus Sicht von Ernährungsberatern bereits als Süßigkeiten gelten. So streng würde ich es nicht sehen und die Zügel lieber etwas lockerer lassen.

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Falls Ihr noch weitere Tipps parat habt, wie Ihr den Süßhunger Eurer Lieben auf altersgerechte Weise stillt, lasst uns gerne daran teilhaben!

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Beke

Fragt man Beke nach ihren Herzensangelegenheiten wird schnell klar, dass sie Themen rund ums Kochen und Backen liebt. Während sie bei Ihren Kreationen ein besonderes Augenmerk auf natürliche, vegetarische Zutaten legt, sind Kinder stets willkommen, über den dampfenden Kochtopfrand zu schauen.
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