Interview mit Steffen Bogen, dem Erfinder des Spiel des Jahres „Camel Up“

Als Kind stand ein Traumberuf immer ganz oben auf meiner Wunschliste: Spiele-Erfinder. Doch wie sich schnell gezeigt hat, ist es gar nicht so einfach, eine originelle Idee zu entwickeln. Einer, der den Dreh definitiv raushat, ist Steffen Bogen. Am 14. Juli wurde sein Spiel „Camel Up“ zum Spiel des Jahres gekürt. Damit hat er schon zum zweiten Mal diese begehrte Auszeichnung erhalten. Bereits 2012 hat sein Spiel „Schnappt Hubi!“ in der Kategorie Kinderspiel des Jahres den ersten Preis gewonnen.

Wir haben für Euch mit Steffen Bogen gesprochen und so hatte ich die Gelegenheit, mir ein paar Tipps von einem echten Profi zu holen.

Bild 1_580_Rahmen_QuelleDein Spiel „Camel Up“ wurde zum Spiel des Jahres 2014 gekürt. Was bedeutet Dir diese Auszeichnung persönlich?

Steffen: „Es ist die größte Anerkennung, die man sich überhaupt vorstellen kann. Ich bin immer noch etwas sprachlos.“

Du bist ja von Haus aus Kunsthistoriker, hast aber – ganz offensichtlich – eine Leidenschaft für Spiele. Wie ist es dazu gekommen?

Steffen: „Auch Kunst und Wissenschaft brauchen Spielräume, um Neues schaffen und denken zu können. Ich sehe da also viele Verbindungen.“

Wir mussten etwas schmunzeln, als wir gehört haben, dass Du Spiele vor allem unter der Dusche erfindest. Das finden wir großartig – war es bei „Camel Up“ ähnlich?

Steffen: „Ich glaube, dass die Ideen kommen und ‚fließen‘, wann und wo sie wollen. Auch bei ‚Camel Up‘ und der ‚Würfelmaschine‘ war das so. Die Dusche ist vielleicht ein gutes Bild dafür.“Bild 2_Rahmen Quelle

Was macht für Dich ein wirklich gutes Spiel aus?

Steffen: „Für mich macht ein gutes Spiel aus, dass unterschiedliche Menschen damit zusammen Spaß haben können. Und dass man es gleich nochmal und auch nach langer Zeit immer wieder spielen will – selbst wenn man nicht immer gewinnen kann.“

Kannst Du uns etwas über zukünftige Projekte verraten?

Steffen: „Hmmm… mal duschen und schauen, ob irgendwann wieder eine so starke Idee dabei ist.“ (lacht)

Na, da sind wir auf jeden Fall schon gespannt drauf. Vielen Dank, dass du Dir die Zeit für das Interview genommen hast.

Da werde ich wohl mal ausgiebig duschen gehen, damit meine Kreativität besser fließt. Habt Ihr schon mal ein Spiel für Euer Kind erfunden? Und wenn ja, wie funktioniert es?

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Jeannine

Schon als Kind hat Jeannine die Familie regelmäßig zu Spielenachmittagen zusammengetrommelt. Auch heute noch begeistert sie sich für Ereigniskarten und Würfelberge, füllt ihre freie Zeit aber auch mit Basteln, Malen und Schreiben. Kein Wunder, dass Jeannines Mutter die Tochter bei Ausflügen mit ihrer Grundschulklasse gerne zur Seite hat.

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