Interviewreihe „Mein Leben als Papa“ – 5 Fragen an Väter

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In dieser Serie stellen wir Euch regelmäßig Väter vor, die erzählen, wie sich Vaterwerden anfühlt, wie sie den passenden Namen für ihren Nachwuchs gefunden hab­­en und welche Tipps sie werdenden Vätern geben möchten.

Valentins Tochter Anna (3) hat sich riesig gefreut, als Ihre Schwester zur Welt kam und ist momentan dabei, herauszufinden, was man mit der 9 Monate jungen Luca alles liebevoll anstellen kann. Welche Momente mit seinen beiden Töchtern am Schönsten sind und weitere Details aus seinem Leben als Papa hat uns Valentin im Interview verraten.

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1.       Was war dein erster Gedanke, als du gehört hast, dass Du Papa wirst?

Valentin: „Als meine Frau Nadine mit unserer ersten Tochter Anna schwanger war, dachte ich im ersten Moment: ‚Wow, das ging aber schnell!‘ Wir hatten die Schwangerschaft zwar geplant, aber meine Frau war sich erst nicht sicher, ob sie schwanger war. Umso mehr hab ich mich natürlich gefreut, als feststand, dass es geklappt hatte. Als dann unsere zweite Tochter Luca unterwegs war, war der erste Gedanke: ‚Toll! Endlich ein Geschwisterchen für Anna!‘.“

 2.      Inwieweit hat sich dein Leben durch den Nachwuchs verändert?

Valentin: „Komplett! Obwohl mir vorher immer gesagt wurde, dass sich Vieles ändern wird, konnte ich mir das gar nicht richtig vorstellen. Anders ist auf jeden Fall, dass man auf einmal rund um die Uhr für einen anderen Menschen mitverantwortlich ist – das klingt vielleicht etwas banal, aber das ist genau der Faktor, der alles verändert.

Außerdem verbringt man mehr Zeit mit der Familie, momentan besteht mein Leben zum größten Teil aus Lego bauen und auf den Spielplatz gehen – ach ja, und Streit schlichten (lacht). Denn Anna probiert gerade gerne aus, was sie mit ihrer kleinen Schwester Luca so alles anstellen kann: sie tragen oder gerne auch mal an der Hand durch die Wohnung ziehen. Luca ist da meistens natürlich nicht so begeistert und robbt schon immer weg, wenn sie ihre große Schwester sieht. Da muss ich dann manchmal als Papa vermitteln.“

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3.      Gibt es Dinge, die du vorher nicht erwartet hast?

Valentin: „Ja, auf jeden Fall. Ich hätte zum Beispiel vorher nicht erwartet, dass Dir so unfassbar viele schöne Momente geschenkt werden. Es ist für mich einfach total schön, wenn ich meine Kinder morgens wecke, sie mich anstrahlen und mich umarmen. Oder die Tatsache, dass sie sich freuen, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme oder mir etwas zeigen, von denen sie selbst total begeistert sind und es mir als kleines Geheimnis vorstellen. Manchmal ist man ja im Alltag etwas abgeklärt, meine Töchter schaffen es aber, dass ich mich in solchen Momenten dann auch freue.

Auf der anderen Seite hätte ich vorher nicht damit gerechnet, dass man so wenig Schlaf bekommt und dass kleine Auseinandersetzungen mit Kleinkindern sehr anstrengend sein können. Anna sagt zum Beispiel momentan gerne zu allem „Nein“. In solchen Situationen helfen natürlich keine sachlichen Argumente, sondern ich muss mir immer Taktiken überlegen, wie ich trotzdem an sie rankomme (grinst).“

4.      Wie hast Du mit deiner Partnerin die passenden Namen gefunden?

Bei Anna haben Nadine und ich lange überlegt, in Büchern recherchiert und Bekannte gefragt – und den Namen Anna fanden wir beide sehr schön. Auf den Namen Luca sind wir durch Recherchen und Namenslisten, die wir beide geführt haben, gekommen. Manchmal finde ich es nur etwas schade, dass viele im ersten Moment denken, dass Luca ein Junge sei. Ihr Zweitname ist allerdings Marie, das ist dann für alle eindeutiger (lacht).

5.      Welche 3 Tipps möchtest Du werdenden Vätern geben?

Valentin: „Meine drei Tipps sind:

  1. Schlaft Euch noch einmal richtig aus und unternehmt Dinge, die Ihr tendenziell eher alleine oder zu zweit mit Eurem Partner machen würdet.
  2. Freut Euch! Denn es ist wirklich total schön, Kinder zu haben.
  3. Übt Euch darin, geduldiger sein zu können – sowohl gegenüber Eurer Partnerin oder Eurem Partner als auch gegenüber Eurem Kind.“
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Sara

Neben ihrer Schwäche für Frankreich liebt es Sara, zu schreiben und regelmäßig auf deutschen und internationalen Blogs nach neuen Einträgen zu stöbern. Und dass sie sich bei ihrem letzten Geburtstag wie ein Schneekönig über eine restaurierte Version des Disney-Klassikers Dumbo gefreut hat, sagt eigentlich schon alles.

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