Interviewreihe “Mein Leben als Papa” – 5 Fragen an Väter

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„Meine drei Kinder sind das Beste, was mir passieren konnte“, hat uns Marko während des Interviews verraten – das hören bzw. lesen Timo (23), Sarah (21) und Larissa (13) sicherlich gerne. Welche Tipps der erfahrene Papa werdenden Vätern geben möchte und inwieweit sich sein Leben durch seine Kinder verändert hat, erfahrt Ihr im Interview.

1.marko_01_r Was war dein erster Gedanke, als du gehört hast, dass du Papa wirst?

Marko: „Was ich konkret in dem Moment gedacht habe, weiss ich gar nicht mehr. Aber ich hatte bei Timo nicht erwartet, dass es so schnell funktioniert. Denn man hört ja immer aus dem Bekanntenkreis, dass es manchmal etwas länger dauern kann. Aber als für uns feststand, dass wir Nachwuchs haben wollen, hat es auch relativ schnell geklappt. Das war zwar erst eine Überraschung, aber eine schöne.“

2. Inwieweit hat sich dein Leben durch den Nachwuchs verändert?

Marko: „Anfangs hat sich mein Leben gar nicht großartig verändert, denn Timo war sehr pflegeleicht und hat zum Glück von Anfang an durchgeschlafen. Und wenn die Kinder noch sehr klein sind, kann man sie auch häufig einfach mitnehmen. Dass ich mich persönlich nicht eingeschränkt gefühlt habe, kann aber auch daran liegen, dass unsere Freizeitaktivitäten zumeist darin bestanden, Freunde zu besuchen oder zu empfangen. Von daher hat sich für mich nicht viel verändert. Wenn die Kinder allerdings anfangen zu krabbeln oder zu laufen, wird es schon ein wenig anstrengender.“

3. Gibt es Dinge, die du vorher nicht erwartet hast?

Marko: „Hm, unerwartet war vieles für mich nicht – dass man als Papa zum Beispiel häufig Windeln wechseln muss, weiß man ja vorher. Mir war allerdings vorher nicht klar, dass es so anstrengend sein kann, wenn die Kleinen krank sind. Da muss man sich teilweise schon im 2-Stunden-Rhythmus kümmern. Ich hab dann immer versucht, schon im Vorfeld Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, damit ich das Bett nicht immer wieder sauber machen muss, was leider selten geholfen hat. Solche Zeiten waren schon sehr anstrengend.“

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4. Wie hattest du mit deiner damaligen Partnerin die passenden Namen gefunden?

Marko: „Aktiv hab ich nicht gesucht, aber meine Sinne waren schon offen für Namen, die ich im Fernsehen gehört oder in Zeitschriften gelesen habe. Zusätzlich haben wir uns unabhängig voneinander Namen überlegt und sind Namenslisten durchgegangen. Namen, die uns nicht gefallen haben, wurden sofort durchgestrichen. Irgendwann haben wir uns aber auch gesagt: So, Schluss jetzt! Denn man sollte auch nicht zu lange über die Namensgebung nachdenken, sonst macht man sich nur verrückt. Übrigens hat mir der Name Timo besonders gut gefallen, weil ich wollte, dass er – wie meiner – mit dem Buchstaben O endet. Und Larissa sollte ursprünglich Lorissa heißen, aber ich hatte den Namen etwas undeutlich notiert und meine damalige Frau hatte meine Handschrift falsch entziffert – mit dem Namen Larissa war ich aber auch sehr zufrieden.“

5. Welche 3 Tipps möchtest du werdenden Vätern geben?

Marko: „Also, meine drei Tipps sind:

1. Lasst es auf Euch zukommen, Ihr werdet schon das Richtige machen! Es gibt ja heute unzählige Fachbücher und Ratgeber und da kann man von mir aus gerne auch einmal reingucken. Das Wichtigste ist aber meiner Meinung nach,  dass man sich beim Umgang mit dem Kind auf das eigene Gefühl verlässt – wenn man kein total abgedrehter Typ ist, wird man in den meisten Fällen sicherlich auch das Richtige tun. Ich war damals froh, dass sich meine Familie mit Ratschlägen etwas zurückgehalten hat – das war für mich entspannter.

2. Versucht, so weiterzuleben wie zuvor! Ich meine damit, dass man nicht seinen ganzen Lebenszyklus nach dem Kind ausrichten sollte. Ein Baby kann man natürlich nicht stundenlang schreien lassen, aber bei Kleinkindern sollte man sich von Kleinigkeiten nicht jedes Mal ablenken lassen. Wenn ich mich mit Freunden unterhalten habe und meine Tochter oder mein Sohn etwas wollte, habe ich häufig „einen Moment, bitte“ gesagt, meinen Satz zu Ende geführt und mich anschließend meinen Kindern gewidmet. Dass man sich manchmal nicht zu sehr von seinen Kindern einnehmen lässt, finde ich ganz wichtig – dass sie grundsätzlich an erster Stelle kommen, steht ja eh außer Frage

3. Mein dritter und letzter Tipp ist: Versucht auf jeden Fall, bei der Geburt dabei zu sein! Bei meinen drei Kindern habe ich jede Geburt miterlebt und diese Momente möchte ich auf keinen Fall missen – ich würde sogar behaupten, dass es die schönsten Erlebnisse in meinem Leben waren (grinst).“

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Sara

Neben ihrer Schwäche für Frankreich liebt es Sara, zu schreiben und regelmäßig auf deutschen und internationalen Blogs nach neuen Einträgen zu stöbern. Und dass sie sich bei ihrem letzten Geburtstag wie ein Schneekönig über eine restaurierte Version des Disney-Klassikers Dumbo gefreut hat, sagt eigentlich schon alles.

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