Kinder und Medienkompetenz: Tipps für kindgerechtes Surfen

Kind_mit_Smartphone

Kinder können im Netz viel lernen. Allerdings können sie beim Surfen auch auf Inhalte stoßen, die nicht für sie geeignet sind. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern ein Auge darauf haben, welche Seiten ihre Kinder ansurfen. Dafür bekommen wir zum Glück Hilfe – z.B. auch von der Initiative schau-hin.info, die ich entdeckt habe, als ich mich zu diesem Thema informiert habe. Das ist ein Elternratgeber zur Mediennutzung, der uns unterstützt, unsere Kinder im Umgang mit Medien zu stärken. Dort findet Ihr ebenfalls viele hilfreiche Tipps zum Thema „Kindgerechtes Surfen“ und tolle Links zum Weiterklicken.

Software

Es gibt darüber hinaus auch Programme, die einem helfen, potentiell schädliche Internetseiten zu vermeiden.Die Kommision für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten (KJM) hat nur zwei Programme als tauglich anerkannt: Das Programm der Deutschen Telekom und das des Vereins JusProg. Beide stellen die Programme für Windows-Nutzer kostenlos zum Download zur Verfügung. Für Mac-User gibt es die Möglichkeit, über die Systemeinstellungen eine Kindersicherung einzurichten und alle Internetseiten außer einigen persönlich ausgewählten zu blocken.

Suchmaschinen

Bei „Schau hin“ habe ich ein paar gute Seiten für Kinder gefunden:

„Blinde Kuh“, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Mit zusätzlichen Klickbildern für kleinere Kinder, die noch nicht lesen können.

„Fragfinn“ , hiermit finden Eure Kinder nur von Medienpädagogen überprüfte Internetseiten.

„Helles Köpfchen“ enthält viele nützliche Informationen zu fast allen Sachbereichen.

Diese Seiten sind nicht nur Suchmaschinen, sondern sie verlinken auch auf gute kindgerechte Angebote.

Und was ist mit der Werbung?

Bei helles-koepfchen.de fiel mir auf, dass Werbung geschaltet wird mit Inhalten, nach denen ich vorher gesucht hatte. Zur Erläuterung: Ich wollte kurz zuvor einen Sorgenfresser für meine Kleine online kaufen. Prompt wird mir auf helles-koepfchen.de ein Onlineshop für Sorgenfresser angezeigt! Da wurde ich natürlich misstrauisch und machte den Gummipuppen-Test: Ich suchte also im Netz gezielt nach Gummipuppen. Wenn ich etwas überhaupt nicht benötige, dann eine Gummipuppe, dennoch klickte ich mich aber selbstlos durch ca. 30 Gummipuppen-Angebote (erstaunlich, diese Vielfalt!) – was tut man nicht alles im Rahmen des Investigativ-Bloggens. Danach ging ich wieder in einem neuen Fenster auf helles-koepfchen.de, aktualisierte die Seite mehrmals und siehe da: keine Gummipuppen-Werbung! Nur Sorgenfresser. Das helle Köpfchen ist also auch in dieser Hinsicht getrost weiterzuempfehlen.

Wichtigste Software: Selbstvertrauen

Aber auch wenn solche Seiten und Programme sehr hilfreich sind, den Hauptanteil der Arbeit nehmen sie einem nicht ab – nämlich unsere Kinder zu kompetenten Mediennutzern zu erziehen. Dazu bedarf es viel Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen. Kinder, die gelernt haben, ihrem eigenen Gefühl zu vertrauen und die in der Lage sind, gute und sinnvolle Angebote von schlechten und schädlichen Seiten auf kritische Weise zu unterscheiden, kann man getrost in die große, weite Netzwelt ziehen lassen. Die Aufgabe, sie beim Entwicklen dieser Fähigkeiten zu unterstützen, kann uns leider – oder zum Glück – niemand abnehmen.

Nicht vergessen: Das Internet ist nicht in erster Hinsicht gefährlich, sondern eine einmalig tolle Sache, um die uns vorangegangene Generationen beneidet hätten. Es ist vor allem eine unerschöpfliche Fundgrube an grenzenlosem Wissen.

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Iris

Mit Kinder- und Familienthemen kennt Iris sich dank ihrer bezaubernden Tochter bestens aus. Die heute Fünfjährige hat ihr Leben komplett umgekrempelt. Neben ihrer Tochter liebt Iris vor allem Wörter - und die Möglichkeit, beim Bloggen ihr Wissen zu teilen und wichtige Themen bekannter zu machen.

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