#Leitwölfe-Blogparade: Das brauchen Kinder

Wir Eltern haben vermutlich alle ein gemeinsames Ziel – wir wollen glückliche Kinder. Der Weg zu diesem Ziel ist sehr vielfältig. Welcher dabei der Richtige ist, ist so umstritten wie die Frage, ob es denn überhaupt DEN richtigen Erziehungsstil gibt. Aus öffentlichen Diskussionen kennen wir Helikopter-Eltern, Tiger- und Rabenmütter und auch die so genannten Glucken. Die neueste Metapher brachte der dänische Familientherapeut Jesper Juul mit seinem neuen Buch „Leitwölfe sein – Liebevolle Führung in der Familie“ in die Öffentlichkeit.

Wolfsfehe mit einen ihrer Welpen

Juul schreibt darin: „Jede und jeder im Rudel zählt. Das ist die gewaltige Herausforderung, der Eltern und Pädagogen heute gegenüberstehen.“ Doch wie gelingt der Akt die Bedürfnisse aller Familienmitglieder zu beachten. Kann das überhaupt gelingen?

Wir wollten die Meinungen von Eltern hören und hatten zur #Leitwölfe-Blogparade aufgerufen. Unsere Frage an die Teilnehmer war „Leitwolf oder Kuschelkurs – Was brauchen Kinder?“. Insgesamt haben uns 17 interessante Beiträge erreicht, die alle mitunter sehr unterschiedliche Aspekte eingebracht haben.

Gewinnspiel: 10 x 1 Juul-Ratgeber zu gewinnen

Wer sich gern selbst ein Bild von „Leitwölfe sein – Liebevolle Führung in der Familie“ machen möchte, kann ein Exemplar in unserer Verlosung gewinnen. Für die Teilnahme könnt ihr uns einfach unter dem Hashtag #Leitwölfe an @myToysRedaktion twittern oder unter dem Blog-Beitrag kommentieren. Weitere Details findet ihr in den Teilnahmebedingungen.

Nun aber erst einmal viel Vergnügen beim Lesen der vielen spannenden Blogparaden-Beiträge.

1. „Das Problem der zwei Leitwölfe“

Von Frühlingskindermama

FruehlingskindermamaDie „Frühlingskindermama“ bringt eine sehr persönliche Erfahrung ein: Ihre Kinder sind kooperativer und der Alltag läuft ruhiger ab, wenn nur ein Elternteil anwesend ist. Wenn beide Elternteile zusammen die Führung übernehmen, kommt es oft zu Streit. Sie vermutet, dass die Führung von zwei Personen zu Verwirrung führt. Die Kinder würden zwischen den unterschiedlichen Führungsstilen der Eltern hin- und herwechseln. Sie fragt sich in diesem Kontext auch, ob sie und ihr Partner kein Bollwerk sind. Juul sieht die unterschiedlichen Ansichten und Handlungsweisen von Eltern nicht als Nachteil, sondern als Bereicherung, weil sich die soziale Kompetenz der Kinder sich dadurch verdoppeln würde.

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2. „Jesper Juuls „Leitwölfe sein“ – Ein Lesebericht“

Von Johnny, weddingerberg

JohnnyJohnny meidet prinzipiell Erziehungsratgeber. Aber er mag Wölfe und wollte dem vielzitierten Jesper Juul eine Chance gegeben und hat sich das Buch zu Gemüte geführt. Insgesamt hat er ein ambivalentes Fazit gezogen. Schon der Titel ließ Johnny zögern, weil eine Familie kein Wolfsrudel sei. Der Vergleich hinke und führe in die Irre. Auch wenn es so scheint, lehnt Johnny die Ansätze von Jesper Juul aber nicht ab: Er stimmt sogar sehr überein, dass Kinder emphatische, proaktive Anleitung bräuchten. Allerdings sieht er in einigen Aussagen auch neben „Richtigem“ auch „das Privilegierte“. Nicht allen Familien ist es möglich „das Leben in vollem Umfang zu leben“ und die eigenen Potenziale bestmöglich zu entfalten.

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3. „Eltern an die Macht oder doch die Kinder“

Von Sandy, Ein Haufen Liebe

Ein Haufen LiebeAuch Sandy mag keine Erziehungsratgeber, weil sie meint, dass es kein Patentrezept gibt, das immer funktioniere. Aber auch sie hat bei Juul einige gute Ansätze mitgenommen, die ihr helfen, Kinder in bestimmten Situationen zu verstehen und entsprechend zu reagieren. Sie möchte Ihren Kindern unbedingt Empathie, Respekt und Selbstbewusstsein vermitteln. Um dies zu erreichen, will sie ihre Kinder anleiten und ein bestmögliches Vorbild sein. Aber sie räumt ein, dabei zu scheitern und Fehler zu machen. Aber gerade dies mache sie selbst in ihren Augen sehr menschlich.

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4. „Bin ich ein Leitwolf oder eher auf Kuschelkurs aus?

Von Dani, Glucke und So

GluckeUndSoDani reflektiert Ihr Verhalten sehr genau. Beschreibt und hinterfragt ihren Erziehungsstil und blickt ebenso zurück. Ihre Erziehungsmaxime vor ihrer Zeit als Mutter haben sich mitunter stark verändert. Aber dennoch sieht sie sich als gute Mutter, die aber auch mal ungeduldig, genervt und laut ist. Eine Mutter, die aber auch weint, meckert, jammert und ungerecht ist. Aber auch das ist für sie in Ordnung, weil sie es als einen Lernprozess sieht. Und dabei will sie sich ganz stark auf ihr Bauchgefühl verlassen. Und das empfiehlt sie auch allen anderen Eltern.

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5. „Blogparade: Leitwölfe“

Von Beatrice, Beatrice-Confuss

BeatriceBeatrice bezeichnet sich selbst als Leitwolf. Allerdings mit Kuschelkurs. Sie vertritt einige klare Vorstellungen, die sie durchsetzt. Sie sieht sich allerdings auch als Mensch mit Launen und Bedürfnissen, die sie vor ihren Kindern nicht verstecken muss. So wie die Kinder ihre Bedürfnisse äußern dürfen, so tut sie dies auch und lebe es so vor. Eine besondere Erfahrung hat Beatrice in ihrem beruflichen Alltag als Grundschullehrerin gemacht. Dort gab es eine Situation, in der sie ganz deutlich merkte, wie positiv ihre Schüler auf eine resolute und autoritäre, aber dennoch herzliche Zuwendung reagierten.

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6. „Leitwolfmama oder Kuschelkursmama?“

Von Simone, Kiko

KiKoSimone outet sich als absolute Leitwolf-Mama, also eine „Leitwölfin Extrem“. Sie ist streng, konsequent und gibt sehr selten nach. Die klaren Regeln in ihrem Familienleben sind nicht verhandelbar. Und sie entscheidet so gut wie alles. Von ihrem Umfeld wird sie in Bezug auf ihr Erziehungskonzept positiv bestätigt. Da Simone inzwischen aber auch schon seit 12 Jahren Mutter ist und drei Kinder hat, kann sie auf sehr viele Erfahrungen zurückgreifen, die sie zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Eine gute Mutter. Aber bei aller Strenge, gibt es natürlich auch bei ihr Ausnahmen.

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7. „Wie viel Führung brauchen Kinder?“

Von Steffi, Cuchikind

CuchikindSteffi hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, was sie tun kann, um ihr Kind besser zu führen. Dabei ist ihr besonders wichtig, dass man seine Kinder akzeptiert, wie sie eben sind und nicht versucht sie zu verändern. Aber sie beschreibt auch, dass sie viele Tipps aus Ratgeber zwar total einleuchtend findet und sie auch einige Wochen aktiv beherzigt, dann aber wieder in alte Verhaltensmuster verfällt.

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8. „#Leitwölfe – Warum das Familienrudel wichtig ist“

Von Anna, neverlookedsobeautiful

AnnaFür Anna bedeutet Leitwolf sein, die Bedürfnisse seines Kindes zu verstehen und auf sie einzugehen. Ob und wann eine gewisse Nachlässigkeit vertretbar ist, liegt dabei in der Kompetenz und Empathie der Eltern. Anna betont aber auch ihre Vorbildfunktion bei der Erziehung ihrer Kinder. Dabei sollten Eltern nicht mit sich hadern oder unsicher sein. In Summe stehen Eltern sehr vielen Herausforderungen gegenüber. Aber es hatte auch niemand behauptet, dass die Aufgabe einfach sei…

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9. „Blogparade zum Thema „Leitwölfe“

Von Cats4Kids

Cats-4-KidsAuch in diesem Beitrag wird die Meinung vertreten, dass Kinder einen Leitwolf brauchen, der aber auch mal auf Kuschelkurs sein darf. Kinder sollten zudem aber auch ihre eigenen Erfahrungen machen dürfen. Dabei sollten sie von einen autoritären Person begleitet werden, die die Richtung weist und auch Strenge zeigen darf. Liebe und Geborgenheit sollten den notwendigen Ausgleich schaffen. Also auch in diesem Beitrag wieder die Forderung nach einer starken, aber liebevollen Führung.

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10. „Blogparade – #Leitwölfe sein“

Von Stefanie, Rabaukenrübenräuber

rhochdreiStefanie ist es ziemlich egal, ob ihre Ansichten nun schon als Kuschelkurs gelten, oder nicht. Nicht egal, sind ihr hingegen einige Regeln in der Familie. Diese sind für sie feststehend. Und auf die Beständigkeit und Kontinuität dieser Regeln können sich ihre Kinder verlassen. Aber auch sie sieht auf ihrem Weg zu starken und gesunden Kindern Situationen, in denen sie stolpert, stürzt und hinfällt. Allerdings werde auch sie immer wieder aufstehen…

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11. „Blogparade: Jesper Juul – Leitwölfe sein“

Von Inga, Mama_in_Hamburg

Mama_in_HamburgInga bekam beim Lesen des Ratgebers schnell einen schmerzenden Nacken, weil sie aus Zustimmung so eifrig mitnickte. Inga ist Erzieherin und Heilpädagogin. Ihre Sicht ist sicher auch stark von der pädagogischen Ausbildung geprägt. Inga schreibt, dass die Fähigkeit zu einer guten Beziehung zum Kind, im Menschenbild begründet liegt. Daher gibt es bei ihr auch keine Kommandos, sondern ein über Jahre gewachsenes Band der Vertrautheit und des einander Respektierens.

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12. „Leitwolf sein – Jesper Juul“

Von Märry, Kalinchens

KalinchenAuch wenn es Märrys erste Buchrezension war und es sich etwas komisch und neu anfühlte, hat sie doch einen positiven Eindruck vom Buch. An einigen Stellen würde sie Juul zwar wiedersprechen, aber es hat ihr dennoch geholfen, mehr auf ihr Bauchgefühl zu hören und ruhiger zu bleiben. Und warum man nun auch schon bei ihrer Tochter merkt, dass sie aus dem „Pott“ kommt, verrät sie ebenso. Denn das Vorleben spielt für Jesper Juul in der Erziehung eine ebenso zentrale Rolle.

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 13. „Leitwolf oder Kuschelkurs – Gedanken zum neuen Buch von Jesper Juul“

Von Susanne, JuBeKi

JuBeKiFür Susanne können sowohl Leitwolf als auch Kuschelkurs liebevolle Methoden der Erziehung sein. Persönlich bevorzugt sie eine Mischung aus Beidem. Grenzen, Rückhalt, Geborgenheit und Wärme sind wichtige Schlagworte. Allerdings betont sie auch, dass alle Eltern ihren ganz eigenen Weg finden müssen, weil keine Familie gleich ist und sich Prinzipien pauschal übertragen lassen. „Folgt eurem Bauchgefühl“ lautet ihr Aufruf an alle Eltern.

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14. „Belly Based Paranting – Erziehung aus dem Bauch heraus“

Von Martin, Mamaskind

MartinMartin findet die Anforderungen, die heute an einen Vater gestellt werden sehr vielfältig. Dabei ist es nicht einfach allen Erwartungen gerecht zu werden. Aber vielleicht muss man dies ja auch gar nicht. Daher ignoriert er Erziehungsratgeber. Er hat eigene Grundsätze für die Beziehung zu seinen Kindern. Diese seien nicht unabänderlich, sondern passen sich dem Familienleben an. Martin gibt seinem Konzept den Begriff „Belly Based Parenting“ und hat damit vielleicht einen neuen pädagogischen Trend einen Namen gegeben.

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15. „Leitwölfe sein – Jesper Juul. Eine Rezension.“

Von Steffen, Papapelz

PapapelzSteffen ist kein Freund von Machtausübung, weil er bisher die Erfahrung gemacht hat, dass dies eher zu Leid bei Menschen führt. Er fragt sich aber auch, ob Erziehung ohne Ausübung von Macht gelingen kann. Juul bejaht dies. Es kann gelingen, braucht dafür aber eine neue Definition von Führung. Dafür schreibt Steffen, ganz im Sinne von Juul, dass es höchste Zeit für einen Paradigmenwechsel zu mehr Menschlichkeit in der Gesellschaft sei.

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 16. „Gedanken zu Jesper Juuls „Leitwölfe sein“ “

Von Anni, Marmeladenschuh

image(53)Anni mag Jesper Juul, aber er macht sie auch wahnsinnig, weil sie sich mit den vielen klugen Ratschlägen etwas alleingelassen fühlt. Bei den vielen Gedanken um den eigenen Erziehungsstil ist ihr aber auch klar, dass sie das im Grunde ganz gut hinkriegt. Sie ist als Mutter gut genug. Und das findet sie völlig in Ordnung. Darin stimmt ihr auch Jesper Juul zu, denn gut ist völlig ausreichend.

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17. „Rezension: Leitwölfe sein – Liebevolle Führung in der Familie von Jesper Juul“

Von Marc, Ostwestf4le

Ostwestf4leMarc hat sich darauf beschränkt, eine wertfreie Rezension zu verfassen. Er geht in seinem Text daher auf die wichtigsten Aussagen und Inhalte der einzelnen Kapitel ein, ohne seine eigenen Ansichten zu ergänzen. Aber auch Marc kann die Worte natürlich nicht komplett unbelastet lesen. Denn seine Perspektive als Familienvater und Führungskraft ist auch eine individuelle. Er war über die Klarheit erstaunt und erkannte deutliche Parallelen zwischen der Führung von Kindern und der Führung eines Teams oder einer Abteilung.

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Wir danken allen für die tollen Texte und mitunter sehr persönlichen Einblicke und Meinungen!

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Anja

Anja ist Mutter von zwei reizenden Mädchen (4 und 8 Jahre). Besonders durch ihre Töchter kann sie die Welt wieder mit Kinderaugen sehen. Die große Phantasie, die Lust am Spiel und Bewegung jeder Art beeindrucken sie an Kindern besonders. So macht es ihr viel Freude, über Themen rund um das Familienleben zu schreiben.
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  1. Julia
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