Lernen mit Spaß! Experimente für kleine Forscher: Die pustende Flasche

„Ich kann einen Luftballon aufpusten, ohne den Mund zu benutzen!“ Wetten, dass Eure Knirpse große Augen machen werden, wenn Ihr diese Behauptung aussprecht? Mit diesem Experiment könnt Ihr Euren Kindern zeigen, dass Luft Platz braucht und dass man als Mini-Chemiker sogar mit normalerweise gefährlichen Gasen kontrolliert umgehen kann. Letzteres finden die meisten kleinen Nachwuchsforscher besonders aufregend! Aber keine Angst – bei unserem Versuch kann überhaupt nichts passieren.

Experimente für Kinder: Die pustende Flasche
  • 1 Flasche
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Essig
  • 1 Luftballon

Zuerst füllt Ihr ein Päckchen Backpulver in die Flasche, darauf gebt Ihr ca. 3 Esslöffel Essig. Das Gemisch wird anfangen zu schäumen und zu zischen. Die kleinen Chemiker werden begeistert sein, wie gut man die Reaktion beobachten und sogar hören kann. Nun stülpt Ihr den Luftballon schnell über den Flaschenhals – wenn das nicht schnell genug klappt, gebt das Backpulver direkt in den Ballon und stülpt ihn dann über die Flasche. Erst hängt der Ballon noch schlaff herunter, doch das wird sich gleich ändern …

Experimente für Kinder: Die pustende Flasche
Experimente für Kinder: Die pustende Flasche
Experimente für Kinder: Die pustende Flasche
Experimente für Kinder: Die pustende Flasche

Plötzlich hebt sich der Ballon und bläst sich auf. Das geht am Anfang ganz schnell, doch dann nur noch im Schneckentempo.

Das Backpulver und der Essig reagieren miteinander und mit dem Sauerstoff. Dabei setzen sie Kohlendioxid, also CO2, frei (ähnlich wie in unserem Raketen-Experiment). Das Kohlendioxid ist bekanntermaßen gasförmig und versucht nun, sich zwischen die übrigen Luftteilchen in der Flasche zu quetschen, die dadurch ebenfalls mehr Platz benötigen. Da es in der Flasche langsam eng wird, muss das Gasgemisch eben auf den Luftballon ausweichen und breitet sich nun in diesem aus, wodurch er zu wachsen beginnt.

Und warum geht es am Anfang schnell, dann aber nicht mehr?

Zu Beginn reagieren noch sehr viele Teilchen miteinander und setzen viel CO2  frei, doch am Ende ist einfach nicht mehr viel Backpulver da, das noch nicht reagiert hat. Somit wird dann auch nicht mehr so viel neues Gas produziert und die Reaktion langsamer. Am Ende ist der Ballon ungefähr so groß wie ein kleiner Salatkopf.

Viel Spaß beim Experimentieren!

Experimente für Kinder: Spaß beim Schulanfang
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Iris

Mit Kinder- und Familienthemen kennt Iris sich dank ihrer bezaubernden Tochter bestens aus. Die heute Fünfjährige hat ihr Leben komplett umgekrempelt. Neben ihrer Tochter liebt Iris vor allem Wörter - und die Möglichkeit, beim Bloggen ihr Wissen zu teilen und wichtige Themen bekannter zu machen.

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