Schwangerschaftstagebuch: Der 3. Monat

Ich komme gerade von meiner Frauenärztin. Heute hatte ich die erste der drei großen Ultraschalluntersuchungen. Es gibt ja Ärzte, die eine sogenannte Ultraschall-Flatrate anbieten. Das bedeutet, dass man für einen gewissen Festpreis bei jeder Untersuchung auch einen Ultraschall bekommt. Im ersten Moment wirkt das ja verlockend. Kann man so doch alle vier Wochen das Baby sehen und beobachten. Auf der anderen Seite glaube ich aber, dass die drei großen Ultraschalluntersuchungen ausreichen und man auch etwas Vertrauen in die Natur haben sollte, ohne jedes Mal ein „Baby Watching“ zu vollziehen.

Beim Frauenarzt: Ultraschall und Kontrollen

Beim Ultraschall heute war ich total aufgeregt. Mein Schatz war natürlich auch mit, denn er wollte sich das nicht entgehen lassen. War das spannend. Dieses kleine Wesen in meinem Bauch. Das ist so irre, wenn man dieses kleine Baby auf dem Monitor rumstrampeln sieht, aber man nichts davon spürt.

Wie bei jedem Frauenarztbesuch wurden auch heute wieder mein Gewicht und mein Blutdruck kontrolliert. Ich bin jetzt in der 11. Schwangerschaftswoche. Genauer gesagt bin ich bei 10+6. Ich bin also zehn Wochen und sechs Tage schwanger. Die kritischen ersten 12 Wochen sind fast geschafft. Dann können wir es endlich auch jedem erzählen. Bisher wissen es nämlich nur die allerengsten Freunde und unsere Familien. Jede werdende Mama muss das ja für sich entscheiden, ob sie vor Vollendung der 12. Woche von der Schwangerschaft erzählt oder eben nicht. Wir machen es nicht.

Meine Werte beim Frauenarzt waren alle gut. Auch mein Hb-Wert ist mit 12,5 vollkommen ok. Der Hb-Wert gibt den Eisengehalt im Blut an. Bei vielen Schwangeren sinkt dieser Wert im Laufe der Schwangerschaft. Bei meiner ersten Schwangerschaft war das auch so. Ich bin gespannt, wie das dieses Mal sein wird.

Das Ersttrimester-Screening

In zehn Tagen habe ich noch eine Ultraschalluntersuchung. Dieses Mal bei einem Spezialisten. Nicht, weil etwas nicht in Ordnung ist, sondern nur zur Absicherung. Und zwar werde ich das Ersttrimester-Screening durchführen lassen, bei der der Arzt die Dicke der Nackenfalte misst und sich den Nasenknochen des Babys ganz genau ansieht. Mit diesem Ersttrimester-Screening kann das Down-Syndrom bis zu 80% ausgeschlossen werden. Beim Großen habe ich diese Untersuchung nicht machen lassen. Sie ist auch nicht ganz günstig und muss selber bezahlt werden. Da ich jetzt aber älter bin und mit steigendem Alter auch mehr Risiken auftreten können, möchte ich auf Nummer sicher gehen.

Gesunde Ernährung und körperliche Veränderungen

Seit ich weiß, dass ich wirklich schwanger bin, achte ich sehr auf meine Ernährung. Ich nasche natürlich immer noch hier und da etwas Süßes, aber ich versuche einfach viele Vitamine zu mir zu nehmen. Ich esse viel Obst, Salat und Vollkornprodukte. Auf Mozzarella, Salami, Teewurst und Feta verzichte ich. Da gehen die Meinungen ja auch stark auseinander. Einige Schwangere essen diese Produkte und andere nicht. Ich tue es nicht. Feta esse ich nicht, da es ein Rohmilchkäse ist und sich in Rohmilchprodukten Listerine befinden können. Und in Salami und Teewurst könnten Toxoplasmose-Erreger sein. Auch auf Kaffee versuche ich zu verzichten. An manchen Tagen brauche ich allerdings einfach einen und dann trinke ich ihn mit viel Milch.

Körperlich merke ich vor allem an meinen Brüsten, dass ich schwanger bin. Die sind riesig und sehr empfindlich. Meine Hebamme meinte, das liege daran, dass die Milchdrüsen zu wachsen beginnen. Apropos Hebamme – die war vor einer Woche auch das erste Mal bei mir. Es ist dieselbe wie bei der ersten Schwangerschaft. Das ist so schön, da wir uns eben schon kennen. Sie hat sich sehr gefreut, als ich sie angerufen hatte. Sie hat alle meine Fragen beantwortet, den Bauchumfang und den Blutdruck gemessen und die Herztöne vom Baby kontrolliert. Als die Hebamme da war, war auch gerade der Große zuhause. Der hat vielleicht gestaunt, als er die Herztöne gehört hat. Das war ihm am Anfang nicht so geheuer, aber dann fand er es spannend.

Er „weiß“ jetzt nämlich, dass in Mamas Bauch ein Baby wächst. Ich glaube, so richtig versteht er es noch nicht, da man mir noch nichts ansieht. Wir haben ihm aber erklärt, dass ich mich jetzt etwas schonen muss und ich nicht mehr so wild spielen und hüpfen kann. Wir haben ein Buch für Kinder zum Thema Schwangerschaft gekauft. Das schauen wir uns jetzt immer zusammen an und er findet das auch total spannend.

Ich bin immer noch ziemlich müde, aber das ist wohl auch normal und soll angeblich ab dem vierten Monat besser werden.

Baby-Status:

  • Gewicht: ca. 20 Gramm
  • Größe: ca. 6-7 cm
  • Das Baby sieht jetzt schon richtig menschlich aus und ist sehr aktiv
  • Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper noch recht groß und das Baby kann sogar schon Fäuste formen und die Zehen spreizen

Mama-Status:

  • Gewicht: 1,5 kg zugenommen
  • Beschwerden: Immer noch sehr müde und die Brüste sind berührungsempfindlich
  • Das Herz muss jetzt kräftiger pumpen und die Blutmenge hat sich erhöht
  • Ich bin immer sehr schnell außer Atem
  • Ab und zu habe ich Probleme mit Verstopfung, das liegt an dem Schwangerschaftshormon Progesteron
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dajana

Hallöchen, mein Name ist Dajana. Ick bin Brandenburgerin und lebe seit über zehn Jahren im Rheinland bei Koblenz. Seit zwei Jahren blogge ich fast täglich auf meinem Mama- und Familienblog ‘Mit Kinderaugen’ und schreibe über unser Leben, dass durch unseren fast vierjährigen Sohn, den Mini Chef, sehr aktiv und abwechslungsreich ist. Bald sind wir sogar zu viert, denn das Baby-Mädchen wird in knapp drei Wochen unsere Familie komplett machen. Dann wird unser Leben noch lauter, bunter und interessanter werden!

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  1. Mia
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