Schwimmen lernen: Spielend leicht durchs Wasser gleiten

Für Kinder gehören zu einem gelungenen Sommer das Planschen im Wasser, das Baden im Meer und das Spielen mit Wasserbällen und der Schwimmnudel dazu. Jedoch ist es wichtig, dass bereits Kleinkinder das Element Wasser kennenlernen und den Umgang einüben. Mit etwa vier bis fünf Jahren sind sie dann motorisch dazu in der Lage, schwimmen zu lernen.

Babyschwimmen: Ab wann Schwimmen lernen?

  1. Schwimmen lernen – ab wann?

Das Schwimmen lernen ist ein Prozess, dessen einzelne Stufen ineinander übergehen. Kinder müssen körperlich und geistig in der Lage sein, die komplexen Abläufe des Brustschwimmens zu koordinieren. Aber die Liebe zum Wasser kann von klein an gefördert werden.

Schritt 1: Babyschwimmen

Ab etwa vier bis sechs Monaten können Babys in geeigneten Kursen das Element kennenlernen. Im Wasser schweben, auf die Wasseroberfläche patschen und sich zu Musik im Wasser bewegen – das bringt Spaß!

Schritt 2: Fortschreitende Wassergewöhnung

Werden aus Babys Kleinkinder, können Eltern damit beginnen, Kinder zum Bewegen und Spielen im Wasser zu motivieren. Dabei lernen Kinder einzuschätzen, wie tief Wasser ist und wie Strömungen auf ihren Körper wirken. Kinder gewinnen so nach und nach an Sicherheit und üben, sich im Wasser zu bewegen.

Schritt 3: Schwimmen lernen

Wann ein Kind bereit ist, das Schwimmen zu lernen, ist höchst individuell. Die einen sind von Natur aus Wasserratten und fühlen sich im Wasser pudelwohl, die anderen stehen dem nassen Element eher skeptisch gegenüber. Wenn Eltern bemerken, dass ihr Kind Interesse am Schwimmen zeigt und über eine grundlegende Sicherheit verfügt, kann damit begonnen werden, das Schwimmen zu üben. Das ist ungefähr ab dem 4. Lebensjahr möglich – viele Kinder lernen das Schwimmen im Vorschulalter.

Facebook-Umfrage: In welchem Alter haben Eure Kinder Schwimmen gelernt?

  • unter 3 Jahre
  • 3 Jahre
  • 4 Jahre
  • 5 Jahre
  • 6 Jahre
  • über 6 Jahre

Quelle: myToys Facebook Umfrage am 08.07.2017 / Auswertung am 20.07.2017

  1. Schwimmkurs vs. Das Schwimmen selbst beibringen

Schwimmen lernen im Schwimmkurs

Das Schwimmen lernen benötigt Zeit, Geduld und die richtige Methode, um dem Kind das notwendige Wissen zu vermitteln. Ob man sich das als Elternpaar selbst zutraut und die notwendige Zeit hat, ist eine individuell zu treffende Entscheidung. Schwimmlehrer bringen viel Erfahrung mit, vor allem wissen sie, wie sie Schwimmtechniken an die verschiedenen Charaktere herantragen können und Kindern Ängste nehmen. Diese pädagogische Komponente sollte nicht aus den Augen verloren werden, wenn es um die Entscheidung geht, in welchem Rahmen ein Kind das Schwimmen lernen soll.

Facebook-Umfrage: In welchem Alter haben Eure Kinder Schwimmen gelernt?

Schwimmkurs oder selbst beigebracht?

  • Schwimmkurs
  • selbst beigebracht

Quelle: myToys Facebook Umfrage am 08.07.2017 / Auswertung am 20.07.2017

Wer seinem Kind das Schwimmen selbst beibringen möchte, kann sich an diese drei Schritte halten:

  1. Schritt: „Froschbeine“ üben

Zuerst müssen die Kinder verstehen, wie die Beine geführt werden, damit die Bewegung ausreichend Kraft mit sich bringt. Dazu kann es hilfreich sein, dem Kind das Bild eines Frosches vorzuführen. Zunächst kann die „Froschbein“-Übung im Trockenen geübt werden, im Wasser kann sich das Kind auf ein Schwimmbrett legen und die Beinarbeit üben.

  1. Schritt: Die Arme hinzuziehen

Im zweiten Schritt zeigt man dem Kind nun, was die Arme beim Schwimmen tun müssen. Schwimmlehrer nutzen gern das Bild einer halben Sonne, die das Kind mit den Armen malen muss: Arme strecken, Handflächen nach außen zeigend nach hinten führen und wieder zusammenführen, dabei die Finger zusammenhalten. Auch dieser Teil lässt sich bestens im Trockenen üben, bevor es in die praktische Umsetzung geht.

  1. Schritt: Üben, üben, üben

Im dritten Schritt müssen Kinder die Arm- und Beinbewegungen miteinander koordinieren. Um ihnen im Wasser die notwendige Sicherheit zu geben, kann ein Schwimmkissen oder ein Schwimmgürtel genutzt werden, Eltern können ihr Kind aber auch selbst halten. Während der ersten Übungen hilft es den Kindern, wenn man ihnen den Takt laut ansagt. Nach und nach können solche Hilfsmittel weggelassen werden, bis das Kind allein seine Bahnen zieht.

Schwimmhilfen: Notwendig, oder nicht?

Schwimmen lernen mit Schwimmhilfen?

Schwimmhilfen sind ein beliebtes Mittel, um Kinder in einer spielerischen Art und Weise mit dem Wasser vertraut zu machen. Auf dem Schwimmbrett treibend oder mit Schwimmflügeln werden die ersten Schwimmversuche gemacht – aber welche Schwimmhilfen eignen sich tatsächlich zum Schwimmen lernen?

Praktische Schwimmhilfen für die ersten Versuche

Wichtig ist: Keine Schwimmflügel oder Schwimmnudeln ersetzen ein intensives Erlernen des Schwimmens mit den Eltern oder Schwimmlehrern.

Schwimmen lernen macht viel Spaß , aber seid Euch bewusst, dass Eure Kinder Eure volle Aufmerksamkeit und Unterstützung benötigen, die Schwimmlernhilfen nicht ersetzen können.

Schwimmlernhilfen zur Unterstützung

Schwimmflügel: Schwimmflügel können dem Kind Sicherheit bei den ersten Schwimmversuchen bieten. Sie sollten über mindestens zwei Luftkammern verfügen und fest am Arm anliegen. Ein Klettverschluss sollte vermieden werden, da er sich ungewollt öffnen kann.

Schwimmscheiben: Schwimmscheiben werden wie Schwimmflügel über die Arme gezogen. Besonders praktisch an Schwimmscheiben ist das System: Schwimmanfänger tragen auf jeder Seite drei Scheiben am Arm. Sind sie geübter im Schwimmen, kann jeweils eine Schwimmscheibe abgenommen werden, klappt es bereits sehr gut, kann auf eine Scheibe reduziert werden.

Schwimmbrett: Bei dieser Schwimmhilfe handelt es sich um ein Brett aus Schaumstoff. Kinder können das „Kickboard“ vornehmlich dazu nutzen, den Beinschlag zu üben. Dazu legen sie sich auf das Schwimmbrett und gleiten durch das Wasser. Optimal ist es, wenn es zwei Schlitze zum Festhalten hat.

Schwimmgürtel: Diese Schwimmhilfe wird um den Bauch getragen, wodurch der Auftrieb an einer optimalen Stelle gegeben ist. Der Schwimmgürtel bringt die Kinder in eine Schwimmhaltung, die Arme und Beine frei hält, sodass die Schwimmtechniken eingeübt werden können. Besonders für kleinere Kinder empfiehlt sich eine Kombination mit Schwimmflügeln oder Schwimmscheiben, um zusätzlich Stabilität zu gewährleisten.

Schwimmkissen: Wie auch die Schwimmgürtel werden die Schwimmkissen um die Hüfte getragen. Dadurch befinden sich die Kinder in einer nahezu optimalen Position. Die Kissen halten sie im Hüftbereich über Wasser und schränken sie beim Schwimmen lernen nicht ein. Schwimmkissen wie die „Schloris“ bestehen aus reiner Baumwolle, die Luft hält sich in den Kissen nur im nassen Zustand.

Spiele oder Schwimmen lernen?

Luftmatratzen, Reifen oder Wassertiere sind keine Schwimmlernhilfen. Sie bieten Kindern nicht den Halt, den sie für das Schwimmen lernen benötigen und sollten erst genutzt werden, wenn die Kinder in der Lage sind sicher zu schwimmen.

Ob im Schwimmkurs oder als Familienaktivität, mit Schwimmgürtel oder ohne – allen Beteiligten sollte das Spielen im Wasser und Schwimmen vor allem Spaß machen – das ist die Grundlage für erste Schwimmerfolge und den Weg bis zum Seepferdchen.

An dieser Stelle fand im August 2017 ein Gewinnspiel statt, das inzwischen beendet ist. Um teil zu nehmen, solltet Ihr uns in einem Kommentar verraten, warum Ihr das Set gewinnen wolltet. Zu gewinnen gab es je eins von drei Paketen, bestehend aus

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und gratulieren allen Gewinnern!

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Christiane

Christiane lebt mit ihren beiden Söhnen plus Ehemann in Berlin und gibt sich dort dem täglichen Wahnsinn hin. Wenn sie nicht als Texterin und Journalistin arbeitet, checkt sie neue Spielplätze, versucht die Wohnung von Sandhügeln zu befreien und überlegt, ob es heute schon wieder Fischstäbchen sein müssen.
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