Stillkissenbezug selber nähen

Stillkissen

Das Stillkissen gehört zu den unverzichtbaren Helfern, wenn es nach der Geburt um das Stillen Eures Babys geht. Durch seine Größe und flexible Form ist es in der Lage, sich ideal an die gegebenen Situationen anzupassen. So dient es während des Stillens als Hilfe, um Euer Baby ruhig und richtig zu lagern, ohne dass Ihr dabei Euren Arm zu sehr belasten müsst.

Wir zeigen Euch wie Ihr in nur 10 Schritten Euern eigenen Stillkissenbezug selber machen  könnt.

Woraus besteht ein Stillkissen?

Die meisten Still- und Lagerungskissen bestehen aus einem Polyester- oder Baumwollbezug, der mit Styroporkügelchen gefüllt ist. Durch diese Füllung kann sich das Kissen gut an die verschiedensten Formen anpassen, ohne unbequem zu werden. Neben Styroporkügelchen, die aus hygienischen und allergischen Gründen am häufigsten eingesetzt werden, könnt Ihr aber auch andere Füllungen wählen. Wollt Ihr beispielsweise selbst ein Kissen nähen, könnt ihr Hohlfaserkügelchen aus dem Bettwarengeschäft einsetzen. Aber auch Dinkel- oder Hirsespelzen eignen sich gut für eine Füllung. Ihnen werden sogar heilende Effekte nachgesagt. Aber Vorsicht: Sie können ebenso Allergien hervorrufen, weswegen Ihr zunächst klären solltet, ob Ihr allergisch seid oder ob Euer Baby allergisch reagieren könnte.

Die Vorteile eines Stillkissens

Neben der heilenden Wirkung und der Entlastung während des Stillens bietet das Stillkissen aber auch noch weitere Vorteile. Vielen Schwangeren kann das Lagerungskissen helfen, den Rücken beim Schlafen und Sitzen zu entspannen und Rückenschmerzen zu lindern. Für Euer Neugeborenes kann es aber auch als Begrenzung dienen, wenn es auf dem Bett oder der Couch liegt. Zugleich ermöglicht es, dass es sich geborgen und sicher fühlt. Falls Euch die Zeit zum Nähen fehlt, oder Ihr eine Füllung für Euren selbstgemachten Kissenbezug sucht, schaut doch mal in unserem Shop vorbei.

Um Euch das Suchen zu erleichtern, habe ich Euch eine kleine Vorauswahl der schönsten und praktischsten Produkte  zusammengestellt:

Stillkissenbezüge selber nähen

Beim Kauf eines Still- und Lagerungskissens ist es Euch selbst überlassen, ob Ihr ein Kissen mit oder ohne Bezug wählt. Egal für welche Variante Ihr Euch entscheidet, ist es Euch natürlich auch möglich, selbst einen Bezug zu nähen. Diesen könnt Ihr dann entweder als Erst- oder Ersatzbezug nutzen, was besonders praktisch ist, wenn andere Bezüge gewaschen werden müssen. Dies ist übrigens auch für selbstgenähte Stillkissen wichtig. Falls Ihr Euch ein gesamtes Stillkissen selbst nähen wollt, beachtet, dass ihr neben dem Kissen selbst, auch einen Bezug dazu näht. Zum einen verhindert dies, dass die Füllung zu leicht aus dem Kissen rutscht. Andererseits ist es Euch so möglich den Bezug zu waschen, ohne die Füllung des Kissens ausleeren zu müssen. Wie Ihr nun einen Stillkissenbezug selber nähen könnt, zeige ich Euch jetzt.

Anleitung

Wer ein Stillkissen selber machen möchte, benötigt:
  • 2-3 m Stoff (je nachdem ob Ihr mehrere Stoffe verwenden wollt oder nur einen)
  • 1 m Stoffbordüren
  • Nadel oder Nähmaschine
  • Verschiedenfarbiges Garn, passend zu Euren Stoffen
  • Schere
  • Reißverschluss
  • Sicherheitsnadeln

Kissenform anzeichnen

Für meinen Kissenbezug habe ich einen Meter violetten Stoff und zwei Meter Stoff mit Rosendruck genutzt. Letzteres habe ich dann zunächst geteilt, sodass ich drei Stoffe à einem Meter hatte.

Legt Eure Stoffe vor Euch auf den Tisch und faltet sie der Breite nach einmal in der Mitte, sodass die Länge von einem Meter erhalten bleibt. Wendet dann den ersten Stoff und zeichnet mit einem Bleistift über die gesamt Länge die Form Eures Kissens. Im Durchschnitt haben die Kissen, die Ihr kaufen könnt, eine Breite von rund 38 cm. Damit Ihr später keine Probleme beim Nähen habt, sollte Eure Form daher mindestens einen Durchmesser von 40-42 cm haben.

Kissenform ausschneiden

Schneidet die vorgezeichnete Form aus. Dadurch, dass Ihr den Stoff im ersten Schritt gefaltet habt, müssten aus dem ersten Stück zwei Formen entstehen. Wiederholt dies mit Eurem zweiten Stoff.

Mein Tipp: Solltet Ihr nur einen Stoff verwenden wollen, könnt Ihr auch an Stelle der drei Formen lediglich zwei ausschneiden und sie danach zusammennähen.

Verbindungsstück anzeichnen

Ihr solltet jetzt vier einzelne Kissenformen vor Euch zu liegen haben. Nehmt nun den einfarbigen Stoff zur Hand, faltet auch ihn in der Mitte und legt zwei Kissenformen darauf. Zeichnet nun mit einem Bleistift das Verbindungsstück auf den einfarbigen Stoff.

Verbindungsstück ausschneiden

Schneidet auch diese Formen aus, sodass Ihr insgesamt zwei vollständige Kissenhälften erhaltet.

Stoffstücken zusammennähen

Näht die zwei bunten Formen mit Hilfe eines Steppstichs auf dem einfarbigen Stoff fest. Um die Naht zu verbergen, könnt Ihr nun die Stoffbordüre zuschneiden und entweder auf die Naht kleben oder mit gleichfarbigem Garn festnähen. Wiederholt diesen Vorgang auch mit der zweiten Seite Eures Kissens.

Kissenhälften übereinander legen

Legt nun beide Hälften so übereinander, dass die Innenseite nach außen zeigt, denn nun müsst Ihr die beiden Kissenhälften miteinander verbinden.

Beide Kissenhälften zusammennähen

Wie Ihr seht, habe ich mein Kissen ohne Nähmaschine genäht. Für diesen Fall nehmt Ihr die beiden übereinanderliegenden Kissenhälften, befestigt sie mit Sicherheitsnadeln und beginnt damit, einmal um das gesamte Kissen herum die beiden Stoffe mit einem Hohlsaumstich zusammenzunähen. Da Ihr den Umfang Eures Bezuges größer gehalten habt, als das letztendliche Kissen, habt Ihr beim Nähen einen Spielraum von ca. 2 cm auf jeder Seite, um die Hälften zu verbinden. Achtet allerdings darauf, dass Ihr nicht das gesamte Kissen zunäht. Lasst Platz in der Größe des Reißverschlusses, den Ihr einsetzten wollt.

Kissen umstülpen

Nachdem die beiden Hälften zusammengenäht sind, könnt Ihr nun das Kissen umstülpen, sodass die Vorderseite außen liegt. Zieht dafür vorsichtig die Innenseite des Kissens durch die Öffnung, die Ihr für den Reißverschluss gelassen habt. Legt den Stoff so vor Euch hin, dass die Öffnung für den Reißverschluss zu Euch zeigt.

Reißverschluss einnähen

Legt an diese Stelle Euren Reißverschluss. Nehmt danach den überschüssigen Stoff, faltet ihn ein- oder zweimal und näht ihn am Reißverschluss fest. Auch dafür habe ich in meinem Fall wieder den Steppstich genutzt. Achtet darauf, vor allem die Enden gut zu vernähen, damit der Reißverschluss lange hält.

Reißverschluss überprüfen

Überprüft, ob sich der Reißverschluss schließen lässt. Wenn alles funktioniert und keine freien Stellen an den Enden zu sehen sind, habt Ihr Euren eigenen Stillkissenbezug fertig gestellt. Nun müsst Ihr nur noch Euer Kissen vorsichtig in den Bezug schieben, den Reißverschluss schließen und entspannen.

Wie gefällt Euch das Kissen und welches Muster habt Ihr gewählt? Schickt uns gern Eure Ideen und Vorschläge.

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Theres

Vierblättrige Kleeblätter suchen, ein großes Eis in der warmen Sonne genießen und immer Neues entdecken wollen. Theres ist trotz des Älterwerdens immer ein bisschen Kind geblieben. Zusammen mit ihren jüngeren Geschwistern kann sie das auch heute noch so richtig ausleben.
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