Zu Besuch im Berliner Computerspielemuseum

Habt Ihr am Wochenende schon etwas mit Eurer Familie geplant? Falls Ihr noch auf der Suche nach einem Ausflugsziel für verregnete Herbsttage seid und Euch gerade in Berlin befindet, kann ich Euch ein Museum empfehlen, dass sicherlich nicht nur für Erwachsene sondern auch für Kinder interessant ist: das Berliner Computerspielemuseum.

Dieses befindet sich seit 2011 im ehemaligen Café Warschau in der Karl-Marx-Allee, beherbergt eine der größten Sammlungen von Soft- und Hardware aus dem Entertainmentbereich in Europa und wurde 2002 sogar mit dem Deutschen Kinderkulturpreis ausgezeichnet.

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Da sich meine historischen Kenntnisse im Bereich Konsolen auf  den Gameboy und die Super Nintendo-Konsole beschränken, habe ich dem Museum letztens einen Besuch abgestattet – begleitet von dem Gedanken, dass unsere Experten aus dem Multimedia-Team sicherlich stolz auf mich sind.

Hier nun ein paar Eindrücke:

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Begrüßt werde ich im Eingangsbereich nicht nur von freundlichen Mitarbeitern, sondern auch von lebensgroßen Computerfiguren wie zum Beispiel Lara Croft oder Jak, dem Protagonisten aus dem Computerspiel Jak II. In Inneren erwartet mich eine umfangreiche Sammlung von Heimcomputern aus vergangenen Jahrzehnten sowie Videos, Poster, Handbücher und vielem mehr. An der „Wall of Hardware“ wird in Schaukästen dokumentiert, welche Konsolen in der Vergangenheit bis heute entwickelt wurden. Kultstatus hat bis heute das Spiel „Pong“, das in den 1970er Jahren zum ersten populären Videospiel avancierte und digitales Tischtennis-Spielen möglich machte.

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Natürlich bekomme ich beim Anblick des Gameboys sofort einen kleinen Nostalgie-Anfall.

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Toll für Kinder ist, dass sie sich an den alten und neueren Konsolenmodellen austoben können. Wer allerdings an die Wii möchte, muss sich seinen Platz hart erkämpfen. Mir persönlich hat es aber auch Spaß gemacht,, „alte Bekannte“ wie Mario, Pacman und das von mir bereits in Vergessenheit geratene Tamagotchi von 1996 wiederzuentdecken.

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Ob man als Erwachsener allerdings Lust hat, seine eigene Hand an der „Pain Station“, einem Kunstobjekt basierend auf dem Spiel „Pong“, Stromschlägen und Peitschenhieben auszusetzen, bleibt jedem selbst überlassen. Die Nutzungserlaubnis ab 18 Jahren finde ich jedenfalls mehr als sinnvoll.

Mein persönliches Fazit: Das Computerspielemuseum ist nicht nur für Kinder und Jugendliche sondern auch für Erwachsene geeignet. Denn beim Ausprobieren mancher Konsolen und Spiele hatte ich das Gefühl, mich auf einer Zeitreise in die 1990er Jahre zu befinden. Wer selbst spielen möchte, wählt für einen Besuch – sofern möglich – am besten einen Werktag aus.

Weitere Informationen zu Eintrittspreisen und Öffnungszeiten findet Ihr auf der Website des Computerspielemuseums. Viel Spass beim Besuch!

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Sara

Neben ihrer Schwäche für Frankreich liebt es Sara, zu schreiben und regelmäßig auf deutschen und internationalen Blogs nach neuen Einträgen zu stöbern. Und dass sie sich bei ihrem letzten Geburtstag wie ein Schneekönig über eine restaurierte Version des Disney-Klassikers Dumbo gefreut hat, sagt eigentlich schon alles.
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  1. Martina
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