UV-Schutz für Kinder: Wie schütze ich mein Kind vor Sonne?

Ich habe ungefähr 7591 Punkte. Nicht in Flensburg, sondern auf der Haut.  Und es werden immer mehr. Irgendwann muss ich mich im Sommer nicht mehr grämen, weil ich als Einzige so blass bin, sondern werde flächendeckend mit Leberflecken überzogen sein. Endlich braun! Und das alles nur, weil es in den Siebzigern, als ich ein kleines Kind war, nicht en vogue war, seine Kinder mit Sonnencreme einzuschmieren oder gar in den Schatten zu setzen. „Oh, Sommer, schön, setzen wir das Kind in die pralle Sonne, das macht eine gesunde Farbe! Hier, dein Eimerchen! Tschüss, bis heute abend!“ 30 Jahre und 60 Sonnenbrände später sehe ich aus wie ein Negativbild vom Sternenhimmel über Ibiza.

Toll, danke.

Heute ist man da zum Glück schlauer. Zu viel Sonne schadet, das weiß mittlerweile jede Kuh auf der Weide. Damit Euren Kindern nicht das gleiche Schicksal blüht, gibt es hier ein paar Tipps zum Thema Sonnenschutz.

Ab in den Schatten!

  • Kleine Kinder sollten überhaupt nicht in die pralle Sonne. Unter einem Jahr wird von Hautärzten davon gänzlich abgeraten. Ab einem Jahr kann man die Süßen kurzzeitig in der Sonne spielen lassen, aber nur mit hohem LSF.
  • Das grelle Sonnenlicht ist übrigens nicht nur schlecht für die Haut, sondern auch für die Augen. Nur sehr hochwertige Sonnenbrillen schützen die Kinderaugen ein wenig.
  • Wenn Sonne, dann unbedingt die Mittagssonne meiden! Ab 15 Uhr fallen die Sonnenstrahlen in einem flacheren Winkel ein, dadurch sind sie dann nicht mehr so gefährlich.
  • Geeignetere Plätze lassen sich zu diesen Zeiten unter dicht bewachsenen Bäumen oder unter Dächern finden. Doch auch im Schatten ist Vorsicht geboten, da dort, trotz der kühleren Temperaturen, noch 60% der UV-Strahlung ankommen können.

Gut geschmiert ist halb gewonnen

  • Lieber etwas öfter schmieren als zu wenig, und zwar mindestens eine halbe Stunde, bevor Ihr in die Sonne geht, damit sich der UV-Schutz auf der Haut entfalten kann.
  • Auch unter der Kleidung cremen, denn die UV-Strahlen durchdringen auch Stoff.
  • Wenn geplanscht werden soll, sollte es ein wasserfestes Produkt sein, da auch noch 50 cm unter Wasser 60% der Sonnenstrahlen ankommen.

UV-Kleidung für noch mehr Schutz

  • Doppelt hält besser: Auch Kleidung kann wie ein Sonnenschirm wirken. Baumwollkleidung schreibt man den LSF 10 zu, mit einem langärmligen T-Shirt bekommt man also erst nach 50 Minuten Probleme mit der Sonne.
  • Badekleidung mit langen Beinen und kurzen Ärmelchen schützt auch im Wasser.
  • Ein Sonnenhut mit breiter Krempe schützt nicht nur vor den UV-Strahlen, sondern verhindert auch, dass das Licht für die Augen Eures Babys zu grell ist.

Unterwegs mit dem Auto

  • Um Euer Baby auch dort vor der direkten Sonneneinstrahlung zu schützen, gibt es verschiedene Vorrichtungen für die Fenster. Ob Ihr lieber die individuell verstellbaren Rollos nutzt oder den Seitenfensterschutz mit bunten Motiven, ist natürlich ganz Euch überlassen.
  • Überaus nützlich ist zusätzlich der Sonnenschutz für die Heckscheibe, der die Sonneneinstrahlung wesentlich vermindert.

Beim Spaziergang

  • Wunderbar eignen sich für den Schutz unterwegs Sonnenschirme oder -Segel, die am Kinderwagen befestigt werden können. Aber auch für den Buggy oder die Babyschale gibt es verschiedene Schutzüberzüge.
Sonnenschutz für Kinder

Eine tolle Sache ist Kleidung mit eingebautem UV-Schutz. Durch ein herkömmliches T-Shirt aus Baumwolle fallen immer noch 10 % der Sonnenstrahlen durch. Mit UV-Schutzkleidung braucht man sich auch um die bedeckten Körperstellen keine Sorgen zu machen. Sie ist außerdem leicht, atmungsaktiv und trocknet schnell.

Gut geschützt könnt Ihr die schönste Zeit des Jahres mit Euren Kleinen unbeschwert und genießen!

Vorteile Bio-Baumwolle
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Iris

Mit Kinder- und Familienthemen kennt Iris sich dank ihrer bezaubernden Tochter bestens aus. Die heute Fünfjährige hat ihr Leben komplett umgekrempelt. Neben ihrer Tochter liebt Iris vor allem Wörter - und die Möglichkeit, beim Bloggen ihr Wissen zu teilen und wichtige Themen bekannter zu machen.

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